Problem und Gefahr durch Hundekot im öffentlichen Raum, z.B. Parks und Spielplätzen

Trotz einer Mehrheit verantwortungsvoller Hundebesitzer*innen, die ihre Vierbeiner nicht überall hinkoten und pinkeln lassen und z.B. die Hundehaufen gleich in Plastikbeuteln entsorgen, gibt es leider auch eine Minderheit, die sich nicht darum kümmert.

 

Dabei sollen und müssen Hunde ihren Auslauf bekommen, mehrmals am Tag, gern auch auf Auslaufflächen mit Hundeklobereichen. Aber ebenso wollen wir, daß Eltern mit Kindern gefahrlos Park-, Spiel- und Liegeflächen nutzen können, ohne Hundekothaufen oder -Urinflächen.

 

Denn traurigerweise werden immer wieder Hundekothaufen auf Gehwegen, in Parkanlagen und sogar auf Kinderspielplätzen[!] oder direkt vor Kindereinrichtungen [wie z.B. dem Kinderhaus Gallus] liegengelassen, das sind nicht nur eklig-stinkende "Tretminen", sondern ist auch ein Gesundheitsrisiko. Leider handelt es sich dabei auch nicht um seltene Einzelfälle, einer Art "Notfall"/einem "Versehen" geschuldet, sondern um Ignoranz im vielfachen Wiederholungsfall.

Hundekot in Parks, auf Spiel- und Liegewiesen, auf Gehwegen oder Spielplätzen, muß nicht sein

Würden unsere Kinder den öffentlichen Raum derart verschmutzen, wäre die Empörung -zu Recht- sicher riesengroß. Und bei Hunden? "Ach, der eine Haufen, den spült der Regen weg!?" - "Nö, eben nicht! Und was ist vor dem Regen?" Doch warum Hundekothaufen nicht nur eklig und gefährlich wegen der Rutschgefahr sind, sondern ein Gesundheitsrisiko (besonders für Kinder) sind, läßt sich z.B. auf frankfurt.de oder unten auf dieser Seite nachlesen.

 

Eigentlich sollte es doch selbstverständlich sein, daß Hundebesitzer*innen die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner entsorgen und diese nicht überall hinkoten und -pinkeln lassen. In Frankfurt gibt es sogar eine Verpflichtung zu Rücksichtnahme und Entsorgung: Auf Gehwegen und Plätzen kostet nicht entfernter Hundekot 90 Euro, in Grünanlagen sind 130 Euro fällig, und wer seinen Hund auf einen Kinderspielplatz koten läßt (was eh untersagt ist), und das hinterher noch nicht mal entsorgt, müßte sogar 180 Euro bezahlen.

 

Müßte, denn die Kontrolle soll die Stadtpolizei übernehmen, soweit die Theorie, doch die Realität sieht, wie wir alle wissen, anders aus. Es gibt keine echte Kontrolle, dafür fehlt einerseits das notwendige Personal und andererseits müßte "Der Hund [...] dem städtischen Beamten schon direkt auf den Schuh kacken", sonst sei es schwer, dem Hundehalter nachzuweisen, daß der Haufen von seinem Vierbeiner stamme, sagt der Sprecher des Ordnungsamtes, Ralph Rohr laut FNP.

 

Tütenspender mit Hundekotbeuteln sind sicher kein Allerheilmittel, helfen aber und sind ein Baustein von vielen, um dem Problem zu begegnen.

Im Gallus gab es wohl auf der Frankenallee sogar schon einmal eine Hundeauslauffläche, die aber offenbar nicht angenommen worden ist und wieder verschwand.

Welche Möglichkeiten gibt es noch? Herrchen und Frauchen freundlich ansprechen (leider manchmal nicht ganz ungefährlich), humorig-lustige Aktionen mit Flyern, Plakaten oder Fähnchen, Hundekotbeutel verteilen, ... oder gar Hundewindeln?

 

Wir möchten in einem sozialen und respektvollem Umfeld leben und suchen Kontakt zu anderen Interessierten, gern auch verantwortungsvollen Hundebesitzer*innen, um Ideen für Aktionen zu sammeln und zu entwickeln, damit das Problem des nicht entsorgten Hundekots im öffentlichen Raum -so weit möglich- verschwindet. Wer Interesse hat, mitzumachen oder gute Ideen beisteuern kann, möge sich bei uns melden, siehe Kontaktseite.

 

Es lohnt sich in dem Zusammenhang auch, unseren Infokanälen auf Telegram (der WhatsApp-Alternative) und auf Twitter zu folgen:
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Stadt Frankfurt streicht Mittel für Hundekotbeutel nun doch nicht mehr

  • Hundekot in Frankfurt: Stadt spendiert bunte Hundetüten - fr-online.de 12.01.2016
    "Die Stadt Frankfurt hat mehr Geld für Grünflächenpflege zur Verfügung, deshalb gibt es eine gute Nachricht für alle Hundebesitzer: Es gibt bald wieder Hundekotbeutel gratis von der Stadt – vielleicht sogar in bunt."
    Das freut übrigens nicht nur Hundebesitzer, sondern auch alle Eltern und Kinder von KIND IM GALLUS, egal ob mit oder ohne Hund in der Familie :-)
  • Online-Petition: "Das stinkt zum Himmel!
    Stadt Frankfurt verlangt Hundesteuer, streicht Bereitstellung der Kotbeutel"
                                                auf www.openpetition.de
  • Warum es in Frankfurt keine Hundetüten mehr gibt: Pfiffige Werbeidee ist leider verboten - fnp.de 26.11.2015
  • Shitstorm wegen Hundekot - www.journal-frankfurt.de 26.06.2015
    "Die Stadt will sich das Geld für Hundekottüten sparen. ... Es geht um 20.000 Euro. ... So viel kostet es im Jahr, Tüten bereit zu stellen, mit denen Hundehalter die Hinterlassenschaften ihrer Haustiere entsorgen sollen."
  • Frankfurt will Hundekot-Tüten einsparen, andere Städte nicht fnp.de 31.05.2015

  • Keine Tüten mehr für Hundekot - fr-online.de 08.06.2015

  • Hundekot-Tüten: Frankfurt will sparen, andere Städte nicht - focus.de 31.05.2015
     

Hundekot-Problem in Frankfurt a.M.

 

Gefahren durch Hundekot

  • "Hundekot stellt ein Infektionsrisiko dar, wobei Kinder und abwehrgeschwächte Erwachsene besonders gefährdet sind. Zahlreiche winzige Eier von Parasiten können beispielsweise durch Schuhsohlen weit bis in Wohnungen hinein verbreitet werden. Es besteht daher immer die Gefahr eines indirekten Kontaktes mit Hundekot, beispielsweise über kontaminierten Spielsand. Durch Schnüffeln an Kot können weitere Hunde infiziert werden. Als Hundekot-Parasiten werden Spulwürmer, Peitschenwürmer, Hakenwürmer, Bandwürmer, Fuchsbandwurm, Giardien und Kokzidien genannt. Da Entwurmungen nicht regelmäßig durchgeführt werden, ist damit zu rechnen, dass jeder dritte Hund Träger von Darmwürmern ist. Symptome dafür bleiben bei erwachsenen Tieren meist unauffällig.
    In einem Streitfall entschied das Amtsgericht Düsseldorf: „Wer auf einer Spiel- und Liegewiese einen Hund abkoten lässt und den Kot nicht beseitigt, macht sich wegen umweltgefährdender Abfallbeseitigung strafbar.“ (AG Düsseldorf, Urteil vom 11. August 1989 - 301 OWi/911). Es begründete, dass die Verunreinigung der Spielwiese mit Hundekot eine Gefahr der Infektion spielender Kinder mit den Erregern gemeingefährlicher und übertragbarer Krankheiten darstellt."
    Quelle: Wikipedia am 22.07.2015
     
  • "Hundekot, unabhängig davon ob der Hund im Freien oder in einer Wohnung lebt, stellt für den Menschen ein potentielles Infektionsrisiko namentlich an Parasiten dar. Hierbei sind besonders Kinder und abwehrgeschwächte Erwachsene vermehrt gefährdet. Oftmals können die Parasiten nicht im Kot gesehen werden, sondern es werden lediglich deren Eier ausgeschieden.
    Neben den für Carnivoren (fleischfressende Tiere, z.B. Hund, Katze) typischen Enterobakterien (Darmbakterien), die im Einzelfall natürlich auch ein Infektionsrisiko darstellen können, ist in erster Linie die Kontamination (Besiedelung) des Kotes mit Würmern, führend Nematoden (Fadenwürmer), gefolgt von Cestoden (Bandwürmer) und anderen Parasiten zu nennen.
    [...]
    Infektionsquellen sind nicht nur der direkte Kontakt mit dem Hundekot, sondern auch feucht-warmer Sand oder Erdböden, die durch den Kot infizierter Tiere mit Wurmlarven kontaminiert wurden."
    Quelle: frankfurt.de am 22.07.2015

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